Magnetfeldtherapie

Magnetfeldtherapie
Magnetfeldtherapie – Was ist das? Es waren vor allem die Chinesen und die Ägypter, die bereits vor Jahrtausenden die Magnetfeldtherapie für Heilzwecke einsetzten. Der griechische Arzt Hippokrates (460-377 v. Chr.) und die römischen Ärzte Dioscorides und Claudius Galenos (130 n. Chr.) kannten die magnetischen Heilkräfte. Durch Paracelsus (1493 – 1541) erhielt die Magnettherapie erneut einen bedeutenden Stellenwert.
Die Wirkung der modernen Magnetfeldtherapie ist durch wissenschaftliche Studien nachgewiesen. Bereits 1909 konnte gezeigt werden, dass der Einsatz von Magnetfeldern zu einer verbesserten Sauerstoffsättigung des Blutes führt. Eine physikalische Grundlage der Wirkung stellt der “Hall-Effekt” dar.
Durch diese sog. Elektro-Stimulation wird ein Druck (sog. Lorenzsche Kräfte) auf die Gefäßwände ausgeübt, die sich dadurch erweitern. Die Folge hiervon ist eine erhöhte Blutzirkulation mit mehr Sauerstoff- und Nährstofftransport zu den umgebenden Zellstrukturen hin . Eine Beeinflussung des Nervensystems durch Magnetfeldtherapie wurde durch die Entdeckungen des Wissenschaftlers Professor Joseph C. Kirschwink vom California Institute of Technology in Pasadena (USA) 1992 nachgewiesen.
In klinischen Studien zeigten vor wenigen Jahren israelische Forscher vom Technicon-Institut in Haifa, dass magnetische Felder schwere Depressionen lindern können. Bei jedem zweiten der behandelten Patienten ließen die Beschwerden nach. Anfang der 70er Jahre entwickelte der Arzt Dr. med. Gleichmann ein Gerät mit pulsierenden Magnetfeldern, das die Knochenheilung beschleunigt. Dieses Verfahren ist inzwischen von der Schulmedizin anerkannt. Vor 20 Jahren wurde die Anwendung statischer Magnetfelder revolutioniert durch die Entwicklung multipolarer biegsamer Magnetfolien.
Was kann die Magnetfeld-Therapie bewirken ?
- Regulative Wirkung über das vegetative Nervensystem
- Knochen-Knorpelzellstimulation (Arthrose)
- Nervenregeneration
- Wundheilung
- Schmerzlinderung
- Verbesserung der Stoffwechselfunktionen
- Aktivierung und Stärkung des Abwehrsystems
- Stressminderung
- Regulation der Verdauungstätigkeit
- Verbesserung des Schlafs
- Bessere Medikamentenwirkung durch verbesserten Stoffwechsel
- Normalisierung des Herzschlags
- Verbesserung der Atmung
- Verbesserte Blutfließeigenschaften (Arteriosklerose)

