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Manuelle Therapie

Die Manualtherapie ist schon 5000 Jahre alt und ist auf ägyptischen Papyrusrollen festgehalten. Um 460 v.Chr. schreibt Hippokrates von Kos: "Die Wirbel sind nicht ganz sondern nur ein wenig verschoben und müssen gerichtet werden". Hippokrates erfand für Rückenleiden auch die Streckbank.

Der römische Arzt Galen (130-200 n.Chr.) betreute die Gladiatoren und erfand Geräte um die verschobenen Gelenke seiner Kämpfer zu richten.

Viele Manuelle Therapiegeräte des 19 Jahrhunderts hatten ihren Ursprung aus dem Mittelalter, nämlich aus der Zeit der Folter.

Die Manuelle Therapie - die Osteopathie und die Chiropraktik gehören grob gesehen zu einer Familie. Verschobene Gelenke werden justiert,  Gelenkblockaden gelöset um dadurch Kompressionen auf Nerven zu reduzieren oder zu beseitigen. Somit werden Schmerzen gelindert und nervale Fehlinformationen an innere Organe neutralisiert.

Beispiel:

  • Ein blockierter 6. Brustwirbel (zw. den Schulterblättern) kann durch  eine Fehlinformation der Reizleitung zum Magen folglich zu  Magenbeschwerden führen, wie z.B. Sodbrennen etc.!

Obwohl es sich hier um einen internistischen Symptomschmerz am Magen handelt, sollte das orthopädische Problem ebenfalls abgeklärt werden. Erfolgt durch eine Gelenkjustierung eine Deblockierung, wird wahrscheinlich auch das Sodbrennen aufhören.

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